Lexikon

Das Eindringen von Gasmolekülen in feste oder flüssige Körper, aber auch ihr Austritt wird als Diffusion bezeichnet. Gase haben das Bestreben, sich in Flüssigkeiten physikalisch zu lösen. So erklärt sich, dass unser Körper sich mit Atemgasen (und ihren Teilgasen) sättigt; bei der für uns lebenswichtigen Diffusion wird der Sauerstoff zu einem Teil an die roten Blutkörperchen abgeben und das Kohlendioxyd aus dem Blut zurück in die Lunge übernommen. Je höher der Partialdruck eines Gases ist, um so mehr Gas geht in die Lösung; beim Tauchen löst sich daher auch das Füllgas >Stickstoff im Blut. Wird der Aufstieg (=Druckabnahme) zu schnell durchgeführt, kann der gelöste Stickstoff über die Lunge nicht so schnell wieder abgegeben werden. In Blut und Gewebe bilden sich dann Gasblasen, die eine Dekompressionskrankheit auslösen können.

 

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