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direkter Aufstieg bis zur Wasseroberfläche in einer Notsituation, eventuell unter Missachtung der empfohlenen Aufstiegsgeschwindigkeit.

 

Notaufstiege sind aus Tiefen von 30 bis 50 Meter ohne Atmung möglich.

Für U-Bootbesatzungen sind sie Rettungsmöglichkeiten. Eine Luftnot entsteht bei einem solchen Notaufstieg nicht, da sich das Luftvolumen in der Lunge ausdehnt und daher Luft abgegeben werden muss. Selbst mit ausgeatmeter Lunge reicht das Restvolumen aus, um aus einer Tiefe von 30 Meter ungefährdet aufzusteigen. Wird die Luft dabei jedoch in Panik angehalten, kann selbst diese sich ausdehnende Luftmenge zu einer Lungenüberdehnung führen Ein Notaufstieg sollte, wenn möglich, kontrolliert durchgeführt werden.

Wenn ein Notaufstieg unumgänglich ist, und ist bereits einer der Partner in Panik geraten, muss der andere Taucher die Kontrolle übernehmen und gegebenenfalls den Inflator des Partners bedienen. Arbeiten die Atemreglersysteme beider Taucher normal, gestaltet sich der Notaufstieg wesentlich einfacher als unter Wechselatmung. Je nach Lage wird er durch das Abwerfen von Blei eingeleitet. Der kontrollierende Taucher sollte jedoch nach Möglichkeit seinen Bleigurt behalten, da der Notaufstieg mit dem festgehaltenen Partner so leichter zu steuern ist. Wenn der in Not geratene Partner bei Bewusstsein und ansprechbar ist, wird der Notaufstieg durchgeführt, indem sich beide Partner auf gleicher Höhe gegenüber befinden. Der kontrollierende Partner hält sein Gegenüber mit der linken Hand an dessen Tariereinheit fest und kontrolliert mit seiner Rechten dessen Inflator. Ist der andere Taucher bewusstlos, oder hat er in Panik schon um sich geschlagen oder angegriffen, wird er, eventuell nach einem Befreiungsgriff, von hinten kontrolliert und nach oben gebracht.

Bei bewusstlosen Tauchern ist darauf zu achten, dass sie ihren Lungenautomaten im Mund behalten. Bei einem Notaufstieg besteht vor allem auf den letzten Metern bis zur Wasseroberfläche die Gefahr von Barotraumata und Überdruckunfällen. Da in lebensbedrohlichen Situationen oder solchen Situationen, die von einem Taucher fälschlicherweise als lebensbedrohlich eingeschätzt werden, Angstzustände schnell in Panik ausarten können, besteht dabei immer die latente Gefahr eines Lungenrisses. Hält der in Panik geratene Taucher beim Notaufstieg die Luft an, kommt es zu einem Lungenüberdruck mit möglichem Einreissen des Lungengewebes. Da auf den letzten zehn Metern unter der Oberfläche der Druck um die Hälfte abnimmt, ist diese Gefahr gerade während eines Notaufstiegs aus relativ geringer Tiefe gross. Ein Durchschiessen durch die Wasseroberfläche sollte zudem wegen der Gasblasenbildung und eines damit verbundenen Dekompressionsunfalls unbedingt vermieden werden.

Helfer an der Oberfläche sind über den Verlauf des Tauchgangs und des Notaufstiegs zu informieren, um gegebenenfalls weitere Massnahmen wie etwa eine Druckkammerbehandlung einleiten zu können. Gehörten Notaufstiege aus grösseren Tiefen vor einigen Jahren noch zur routinemässigen Ausbildung vieler Tauchsportorganisationen, ist die Durchführung solcher Übungen aufgrund zahlreicher Lungen-Überdruckunfälle weitgehend eingestellt worden. Bei einem Notaufstieg aus 30 Meter Tiefe, bei dem der Taucher den Auftriebskörper seiner Tariereinheit ganz füllt und den Auftrieb nicht verringert, durchbricht er bereits nach etwa fünfzehn Sekunden die Wasseroberfläche.

 

 

 

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